Geile Zeit
von Niclas Seydack
€ 22,70
Hardcover
versand- oder abholbereit in 48 Stunden
Autobiographie einer Generation
2024 Tropen
224 Seiten
19 mm x 129 mm
Sprache: Deutsch
978-3-608-50260-2
Hauptbeschreibung
»Seydack schreibt so unmittelbar, ehrlich und poetisch, dass man sich fühlt wie auf einer atemlosen Zeitreise von den 90ern bis in die Gegenwart.« Caroline Wahl
Kindheit in den 90ern. Lego, Nutellabrote und Samstagabend mit der Familie Wetten, dass..? Eine Idylle. Bis zum 11. September 2001. Dann Schweigeminuten in der Schule und die erste Liebe auf ICQ. Verkürztes Studium, unbezahlte Praktika, Berufsstart im Lockdown. Erst eine neue Rechte. Dann ein neuer Krieg. Zwischendurch Trichtersaufen. Es gilt: Je düsterer die Zukunft, desto knalliger die Klamotten. Willkommen im Leben der Millennials. Was für eine geile Zeit!
Die ersten Jahre leben die meisten Millennials noch im analogen Bullerbü der 90er. Saure Schnüre vom Dorfbäcker für 10 Pfennig. Dann folgt das jähe Erwachen. 9/11. Amokläufe an Schulen. Schweigeminuten. Trichtersaufen als gemeinsames Hobby. Ecstasy als Erziehung der Gefühle. Likes statt Liebesbriefe. Nach unzähligen Praktika endlich die erste Festanstellung. Und dann Lockdown. Statt zusammen mit neuen Kollegen, allein in einer winzigen Wohnung, die Mietpreise sind astronomisch. Zweimal leuchtet der Stern der Millennials auf: Lena gewinnt den Eurovision Song Contest. Mario Götze schießt Deutschland zum WM-Titel. Doch das Licht dieser vermeintlichen Ikonen verglüht schnell. Niclas Seydack erzählt warmherzig von einer kalten Zeit. Dauerkrise, digitaler Aufbruch und eine neue Sensibilität - während die Millennials erwachsen werden, ist die Welt mehrmals eine andere geworden. Nur Wetten, dass..? feiert noch ein Comeback.
Stimmen zum Buch
»Wichtig, witzig, wehmütig. Gut.« Ronja von Rönne
»Ein Buch wie eine Flaschenpost aus einer anderen, schmerzhaft naiven Zeit. Ein bisschen unheimlich. Aber auch unheimlich gut.« Friedemann Karig
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Hardcover
Autobiographie einer Generation
2024 Tropen
224 Seiten
19 mm x 129 mm
Sprache: Deutsch
978-3-608-50260-2
Weitere verfügbare Ausgaben:
Autor
Niclas Seydack, geboren 1990 an der Ostsee, arbeitet als freier Reporter in München, vor allem für Die Zeit, den Spiegel und das Magazin der Süddeutschen Zeitung. Er ist Mitautor des Bestsellers Corona - Geschichte eines angekündigten Sterbens (2020) und Teil des Rechercheteams, mit dem Dirk Rossmann seine Klima-Thriller schreibt. Er lebt in München.
Hersteller: J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH
Rotebühlstraße 77, 70178 Stuttgart DE
E-Mail: produktsicherheit@klett-cotta.de




Ich war einfach neugierig
2024-10-07 06:51:00
Ich bin ein Kind der späten Neunzigern, als ich geboren wurde war alles schon anders..Daher war ich sehr neugierig wie es wohl war, in den Neunzigern noch ein Kind gewesen zu sein, ob es wirklich so anders, so befreiend war.
Der Schreibstil des Autors ist locker, es ist einfach zu lesen und irgendwie auch ganz amüsant, aber die große Neuheit war es nicht. Er erzählt halt Anekdoten aus seiner Kindheit. Mir scheint es die große Abrechnung mir dem Leben, das ihm völlig ungerecht erscheint.
Mein Fazit dazu, kann man lesen, muss man aber nicht.




JA, die Zeit war echt Geil-Rückblickend.
2024-09-20 14:23:00
Dieses Buch war wie ein flashback durch meine Jugend und das Erwachsenwerden.Alles wovon der Autor erzählt hallt in einem nach und bringt vergangene Erinnerungen zurück.
Erinnerungen im Guten wie im Schlechte. Denn nach der Euphorie Welle der "guten alten Zeit" lässt der Autor vor allem in der zweiten hälfte auch die negtiven Seiten unseres erwachsenwerdens nicht aus.
Versagensängste,Jobnot und am Ende bis hin zur Pandemie.
Wir hatten in einer Arbeitsmarktsituation zu kämpfen die sich doch deutlich von den Generationen vor und nach uns unterscheidet.
Alles in allem Eine tolle Möglichkeit mit diesem Buch nochmal die eigene Vergangenheit Aufzuarbeiten. Die Euphorie, die Zweifel - Einfach die Einzigartihkeiten einer Ganzen Generation.




Enttäuschend
2024-09-14 16:24:00
Hätte mir vom Buch mehr Witz erwartet. Ja, der Schmäh ist schon da, wird aber übertrumpft von politischen Ideologien und Jugendsünden, und da kann ich einfach nicht mithalten. Ich war auch mal „geil“ ja, aber anders. Bin aber auch nicht die Generation Y, abgekürzt Gen Y, kein Millannial.
Diese Generation wird in dem Buch ja schon als ziemlich arm hingestellt, alle anderen hatten es besser. Vielleicht sehe ich es so, weil ich nicht zu dieser Zeit aufgewachsen bin, aber ich denke es gibt Schlimmeres als unbezahlte Ferial Jobs oder ähnliches.
Das Corona Kapitel habe ich nur überflogen, da mir Ausdrücke wie „Arschlochkinder“ etc. einfach nicht zusagen….
Alles in allem hat mich das Buch nicht „erreicht“ und die Lego Episoden oder andere Dinge die man aus der Kindheit kennt wurden nur ganz kurz am Rand erwähnt. Für mich hat der nette Grundton gefehlt und die raue Sprache war mir einfach zu viel des Guten.