Kundenrezensionen
Claudia R.
empfiehlt:





Tomke gräbt
von Lena Hach
Klappentext / Inhalt:
Tomke ist im Garten. Tomke gräbt. Immer größer und tiefer wird das Loch. »Das ist ja schon eine richtige Grube!«, ruft Mama. »Du suchst bestimmt einen Piratenschatz!« Tomke antwortet nicht. Wer gräbt, kann nicht antworten.
Die Worte überlässt Bestseller-Autorin Lena Hach in ihrem ersten Bilderbuch den ständig intervenierenden Erwachsenen. Tomke muss gar nichts sagen, das Graben genügt. Die genialen Illustrationen von Julia Dürr tauchen tief in Tomkes Welt ein und lassen uns die Faszination der kindlichen Selbstvergessenheit erspüren.
Cover:
Das Cover zeigt ein Kind im Garten, welches ein Loch gräbt. Optisch und farblich einfach umgesetzt ohne es zu verschönen oder zu verniedlichen. Einfache Kinderzeichnung der Thematik eines grabenden Loches.
Meinung:
Das Buch zeigt die kindliche Begeisterung an einer Sache ohne weiteres Ziel. Thome gräbt, zeigt Tomke beim Graben. Während Mama und Papa sich weitere Gedanken dazu machen und das Drumherum versucht das Ganze zu klären, geht es Thome einzig ums Graben.
Inhaltlich soll hier nicht weiter ins Detail gegangen werden. Eine besondere Geschichte, die sicherlich, die ein oder andere Sicht darauf ermöglicht und für die einen ansprechender und die anderen es nicht ist.
Die Texte sind gut verständlich und einfach gehalten. Das Text-Bild-Verhältnis ist gut gewählt und die Geschichte in sich schon sehr besonders. Sie regt auf jeden Fall zum Nachdenken und das Dahinter an. Sowohl für Kinder,. wie auch Erwachsne interessant gemacht. Diese Geschichte zeigt die kindliche Gelassenheit auf die Natur der Dinge und nicht alles zu verkomplizieren und überall einen Grund oder ein Warum zu suchen.
Die Bleistiftartigen Zeichnungen unterstützen zusätzlich die kindliche Perspektive und habe eine gewisse unvollkommene Vollkommenheit. Die Bilder setzen das Gelesene gut um und laden zum Betrachten und entdecken ein.
Die Geschichte inspiriert und regt zugleich zum Nachdenken an.
Fazit:
Nicht alles muss ein Ziel haben oder begründet werden.
Lesestern
empfiehlt:





Tomke gräbt
von Lena Hach
"Tomke gräbt " ist das Bilderdebüt der Kinder- und Jugendbuch- Autorin Lena Hach, das im Februar 2025 bei Mixtvision erschienen ist.
Bereits das Cover zeigt den kleinen Hauptprotagonisten Tomke, der ganz konzentriert mit seiner Tätigkeit des Grabens beschäftigt ist. Alles um ihn herum interessiert ihn nicht, sodass er auf die auf den weiteren Seiten folgenden Fragen nur mit Gesten minimal reagiert ohne Worte und einfach weiter gräbt...
Mein Bild- und Leseeindruck:
Die in warmen und harmonischen Farben dargestellten Illustrationen von Julia Dürr strahlen Ruhe und Gelassenheit aus und passen wunderbar zur Geschichte und dem mit sich zufriedenen kleinen Tomke, der in der Tätigkeit des Grabens völlig aufgeht und alle Reaktionen seiner Familie ausblendet.
Worte gibt es deshalb nur von den Personen, die sein Graben hinterfragen und einen Sinnzusammenhang suchen.
Es beginnt mit den Großeltern, die vermuten, dass Tomke gräbt, um etwas zu pflanzen. " Doch Tomke schüttelt nur den Kopf".
Auch Tomkes Eltern machen sich fragend ihre Gedanken: " Piratenschatz? - Dino- Falle? " Und Tomkes Reaktion ist lediglich ein Seufzen, während er weitergräbt.
Das Loch wird immer größer und die Personen und Fragen werden immer mehr.
Auch die Geschwister haben so ihre Vorstellungen und Wünsche, was es werden soll. Und auch die Nachbarn intervenieren mit ihren Überlegungen.
Die letzten Szenen zeigen noch mal den Kontrast der Geschichte. Zuerst sieht man geschäftiges Treiben von allen Personen, außer Tomke, der inzwischen fast in seinem Loch versunken ist.
Und dann die Reaktion auf die nochmals auffordernde Frage " Was sagst du dazu, Tomke?"
Und auch hier schweigt Tomke wieder und erschöpft vom vielen Graben, liegt er ganz ruhig schlafend im Gras mit zufriedenem Gesichtsausdruck.
Und die letzte Seite lässt mich nochmal schmunzeln, denn hier gibt es schon die nächste intensive Beschäftigung von Tomke: SAMMELN
Mein Fazit:
Ein tolles Bilderbuch mit wunderschönen aquarellartigen Illustrationen und einer Botschaft, die Kinder sofort verstehen.
Tomke agiert als sympathische Identifikationsfigur, der in seinem Graben völlig aufgeht und für den es in diesem Moment nichts Wichtigeres gibt. Er gräbt mit einer Ernsthaftigkeit, verliert sich völlig darin und blendet alles um ihn herum aus und ist mit sich und seiner Welt zufrieden.
Daggy
empfiehlt:





Tomke gräbt
von Lena Hach
Zartgrün ist das Cover und alles wirkt ein wenig verwaschen. Mit seiner Schüppe gräbt Tomke ein Loch in die Wiese.
„Tomke ist im Garten“ so beginnt das Buch und der Junge geht auf nackten Füßen und mit seiner Schaufel los. Opa und Oma, die auf ihre Liegen zu sehen sind, raten, warum er gräbt., doch Tomke schüttelt er nur den Kopf. Auch als der Rest der Familie überlegt, warum Tomke das Loch gräbt, gibt er keine Antwort. Die Nachbarinnen vermuten, dass Tomke einen Tunnel, vielleicht zur Eisdiele, gräbt. Das Bilde zeigt Tomke in einem verzweigten Tummelsystem. Nachdem auch der Erdkern zur Debatte steht, liegt Tomke mit geschlossenen Augen auf der Wiese, während die Familie wohl einen Grillabend einläutet. An einem Regentag sehen wir den Jungen mit Cape, er sammelt jetzt.
Ich muss leider gestehen, dass sich mir der Sinn dieses Bilderbuches nicht ganz erschließt.
Trotz der Bemühungen der Familie spricht der Junge nicht mit ihnen, keine Erläuterung und deshalb auch keine Unterstützung. Das macht mich eher traurig und der Junge tut mir leid.
Wie hinten auf dem Buch steht, reichte es Tomke, einfach nur zu graben. Meine Enkel (3 + 5) haben sich nicht zu der Geschichte geäußert.
Astrid
empfiehlt:





Tomke gräbt
von Lena Hach
Es braucht nicht immer einen Grund. Nicht alles muss einen Zweck erfüllen. Manchmal geht es nur darum, etwas in aller Ruhe zu tun.
Tomke gräbt. Die Erwachsenen wollen wissen, warum er das macht. Außerdem sind sie neugierig, was denn das nun werden soll und jeder, auch die Geschwister und Nachbarn haben ihre Theorien.
Doch Tomke gräbt einfach weiter. Aus Lust. Er gibt sich seiner Tätigkeit hin. Dass er am Ende müde ist, war zu erwarten
‚Tomke gräbt‘ ist ein Vorlesebuch für Kinder ab 2 oder 3, das sagt: Mach einfach mal das, was du tun magst, ohne an ein Ziel zu denken. Irgendwas wird schon draus werden. Und bestimmt gibt es viele spannende Sachen zu entdecken … unterwegs.
Camilla
empfiehlt:





Tomke gräbt
von Lena Hach
also... ich und mein Sohn (bereits 7 Jahre - also vielleicht auch den Ticken zu alt schon) sind uns nicht sicher was wir von dem Buch halten sollen...
Es ist irgendwie schon cool - weil es so anders ist - nicht so überladen, keine grellen Farben, kein künstlicher Stress, sehr ruhig, sehr kindgerecht, ... aber dadurch auch irgendwie... schon fast ein wenig langweilig... weil so gar nichts passiert.
Was wie gesagt in so einer Stressgesellschaft auch mal was positives ist. Also definitiv ein Buch zum runter kommen und mal einen Gang zurück zu schalten.
PeWie
empfiehlt:





Tomke gräbt
von Lena Hach
Tomke gräbt ein Loch, ein tiefes Loch und jeder fragt mit welchem Ziel. Tomke antwortet nicht, selbstvergessen gräbt und gräbt er, die Erwachsenen und andere Kinder haben so ihre Vorstellungen warum und wohn er gräbt. Ob es ein bestimmtes Objekt werden soll. Aber das ist nicht der Fallt, Tomke gräbt um des Grabens willen. Kinder können sich intensiv in ihr Tun vertiefen ohne das es für andere Sinn und Verstand hat. Muss es auch nicht, denn Hauptsache sie sind glücklich und zufrieden mit ihrem Tun. Eine Fähigkeit die sie auch noch mit zunehmenden Alter verlieren werden. Irgendwann werden sie leider gelernt haben, das alles ein Ziel, einen Grund haben muss. Die älteren Kinder in dem Buch haben das schon gelernt, ein Pool oder ein Aquarium stellen sie sich vor.
Dieses Buch versucht beide den Vorleser und dem Zuhörer etwas zu sagen. Uns Eltern oder Großeltern, Kindererzieher im Allgemeinen: lasst den Kinder solange wie möglich die Fähigkeit sich so intensiv in ihre Tätigkeit sich zu vertiefen, ohne äußeren Sinn und Verstand, bewundert sie dafür, das sie so die Umwelt ausschalten können.
Für die Kinder die zu hören,, es ist schön wenn ihr so spielt, auch wenn wir dumme Fragen stellen, wir sind nur ein bisschen neidisch weil ihr so intensiv spielen könnt. Es macht Freude euch zu zusehen, es gibt auch uns Erwachsenen Ruhe und Frieden und wir können unsere Phantasie spielen lassen, in dem wir uns vorstellen das ihr ein Ziel habt, wir können uns verschiedene Ideen ausdenken und eine wird in unserer Vorstellung richtig sein.
Ein Buch für Erwachsenen und Kinder gleichermaßen, fast ein philosophisches Werk.
Petra
empfiehlt:





Tomke gräbt
von Lena Hach
Tomke gräbt ein Loch, ein tiefes Loch und jeder fragt mit welchem Ziel. Tomke antwortet nicht, selbstvergessen gräbt und gräbt er, die Erwachsenen und andere Kinder haben so ihre Vorstellungen warum und wohn er gräbt. Ob es ein bestimmtes Objekt werden soll. Aber das ist nicht der Fallt, Tomke gräbt um des Grabens willen. Kinder können sich intensiv in ihr Tun vertiefen ohne das es für andere Sinn und Verstand hat. Muss es auch nicht, denn Hauptsache sie sind glücklich und zufrieden mit ihrem Tun. Eine Fähigkeit die sie auch noch mit zunehmenden Alter verlieren werden. Irgendwann werden sie leider gelernt haben, das alles ein Ziel, einen Grund haben muss. Die älteren Kinder in dem Buch haben das schon gelernt, ein Pool oder ein Aquarium stellen sie sich vor.
Dieses Buch versucht beide den Vorleser und dem Zuhörer etwas zu sagen. Uns Eltern oder Großeltern, Kindererzieher im Allgemeinen: lasst den Kinder solange wie möglich die Fähigkeit sich so intensiv in ihre Tätigkeit sich zu vertiefen, ohne äußeren Sinn und Verstand, bewundert sie dafür, das sie so die Umwelt ausschalten können.
Für die Kinder die zu hören,, es ist schön wenn ihr so spielt, auch wenn wir dumme Fragen stellen, wir sind nur ein bisschen neidisch weil ihr so intensiv spielen könnt. Es macht Freude euch zu zusehen, es gibt auch uns Erwachsenen Ruhe und Frieden und wir können unsere Phantasie spielen lassen, in dem wir uns vorstellen das ihr ein Ziel habt, wir können uns verschiedene Ideen ausdenken und eine wird in unserer Vorstellung richtig sein.
Ein Buch für Erwachsenen und Kinder gleichermaßen, fast ein philosophisches Werk.
