Kundenrezensionen
melanie82
empfiehlt:





REM
von Annika Strauss
Als großer Fan der Bücher von Sebastian Fitzek bin ich mit entsprechend hohen Erwartungen an „REM“ herangegangen – vielleicht gerade deshalb hat mich das Buch am Ende nicht ganz überzeugt. Dabei bringt die Geschichte eigentlich alles mit, was ein packender Thriller braucht: eine starke Grundidee, viel Spannung und ein Thema, das neugierig macht.
Umso bedauerlicher ist es, dass dieses Potenzial aus meiner Sicht nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Einige Entwicklungen wirken zu konstruiert, und insbesondere die zentralen Handlungselemente driften stellenweise in eine Richtung ab, die für mich eher an Science-Fiction erinnert als an den psychologischen Nervenkitzel, den ich sonst so an Fitzeks Büchern schätze - und es war für mich auch kein Horror, wie es auf mit bezeichnet war und was ich als spannende Kombi mit den Thrillerelementen gesehen habe.
Dennoch bleibt festzuhalten: Spannend ist „REM“ allemal. Die Geschichte entfaltet einen Sog, der zum Weiterlesen animiert, und es gibt immer wieder Momente, die fesseln und überraschen. Insgesamt hinterlässt das Buch bei mir jedoch das Gefühl, dass deutlich mehr möglich gewesen wäre.
19cici95
empfiehlt:





REM
von Annika Strauss
Das Buch REM von Annika Strauss wäre in der großen Menge an Neuveröffentlichungen wahrscheinlich untergegangen. Das Buch REM von Annika Strauss mit Sebastian Fitzek verkauft sich wie warme Semmeln und schon prangt ein Spiegel-Bestseller-Sticker auf dem Cover.
Ich bin ein riesiger Fitzek-Fan und das war ehrlicherweise auch der einzige Grund, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Auch wenn seine letzten Bücher mal mehr, mal weniger gut waren und gerade die weniger guten immer abgedrehter wurden, sind diese kein Vergleich mit REM.
Während die erste Hälfte noch spannend und in Fitzek-Manier geschrieben ist (junge Protagonistin aus Berlin mit dringendem Problem, das sie gemeinsam mit einem Freund lösen muss), wird es zunehmend und gerade im letzten Drittel einfach nur noch wirr.
Die Charaktere waren mir bis zum Ende eigentlich alle total egal, warum werden sämtliche Themen (von Organhandel über Missbrauch bis Torture-Porn) angeschnitten und dann im Sande verlaufen lassen, und wieso ist das Ende viel zu plötzlich und Sci-Fi-mäßig erklärt. Dass es paranormal wird, wird relativ schnell klar, doch die Ausführung ist weder psychothrilling noch Horror.
Hier wurde viel versucht und wenig gekonnt. Man könnte zu der Annahme kommen, dass Fitzeks Leserschaft dieses Buch in der Luft zerrissen hätte, hätte er es alleine geschrieben. So kann man der Horror-Queen die wirre Story anlasten.
In den Danksagungen wird ein weiteres Buch der beiden angeteasert. Da bin ich dann wohl raus.
lesende_zitrone
empfiehlt:





REM
von Annika Strauss
Eine Geschichte, die fesselnde und spannende Twists hat.
Im Rem geht es um die Vollwaise Alysee, die nach einem schrecklichen Vorfall auf keinen Fall mehr tief einschlafen darf. Eines Tages bekommt sie die Nachricht, dass ihr Vater etwas hinterlassen hat. Etwas, was ihre Ungewissheit vielleicht klären kann und ihr weiterhilft, wer ihre Eltern waren.
Alysee handelt sehr nach ihrem eigenen Kopf und will stets ihrem besten Freund Nico helfen, und wird so auch in gefährliche Situationen verwickelt. Für mich handelt sie manchmal etwas sehr unbeholfen und riskiert zu viel. Sie schenkt ihren Mitmenschen nicht schnell ihr Vertrauen und versucht, für sich und Nico zu handeln. Alleine gibt es sie nicht. Nico handelt viel nach seinem persönlichen Empfinden und seinen Werten und bringt so viel Gefährliches zu ihnen beiden. Beide Charaktere schaffen es nicht wirklich, miteinander zu kommunizieren, aus Angst oder vielleicht, weil sie mehr handeln als Herzensangelegenheiten zu besprechen.
Der Schreibstil ist sehr detailreich und beschreibt die Umgebung und Erlebnisse sehr anschaulich, wie ich empfinde. Es gibt immer wieder Sachen, die man als Leser nicht erwartet und die einen schockieren. Obwohl es ein Psychothriller ist, gibt es einen Plot aus einem anderen Genre, der mir hier etwas zu viel Platz einnimmt. Weitere Charaktere werden gut ins Buch hineingearbeitet und man kann auch ganze Kapitel aus deren POV lesen. Die Zeichnungen im Buch passen sehr gut hinein und unterstreichen das Geschriebene.
Rem ist eine Empfehlung für alle, die gerne in neue Welten voller Monster und unerwarteter Handlungen eintauchen und sich gerne schockieren lassen.
Tina
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REM
von Annika Strauss
Ich habe REM als intensiven, stellenweise verstörenden Thriller erlebt, der mich emotional stark gefordert hat. Bereits das Cover mit dem dunklen, unheimlichen Auge stimmt perfekt auf die Atmosphäre des Buches ein und spiegelt die zentrale Thematik von Schlaf, Kontrollverlust und innerer Unruhe wider. Die Geschichte spielt gekonnt mit der Grenze zwischen Schlaf, Traum und Realität und genau darin liegt für mich die größte Stärke des Buches. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, selbst nicht mehr sicher zu sein, was real ist und was nicht – ein sehr wirkungsvoller Effekt, der sich konsequent durch den Roman zieht.
Der Schreibstil ist direkt, atmosphärisch dicht und oft unangenehm nah an den Gedanken der Figuren. Besonders gefallen hat mir, wie psychologische Spannung aufgebaut wird, ohne sich auf billige Schockeffekte zu verlassen. Stattdessen entsteht das Grauen schleichend, fast unmerklich, was die Geschichte für mich umso nachhaltiger gemacht hat. Einige Szenen wirken lange nach und haben mich auch nach dem Lesen noch beschäftigt.
Inhaltlich greift das Buch Themen wie Angst, Kontrollverlust und die Verletzlichkeit des menschlichen Geistes auf. Nicht jede Wendung war für mich völlig überraschend, dennoch bleibt die Handlung spannend und gut strukturiert. Gerade Leserinnen und Leser, die psychologische Thriller mögen, kommen hier definitiv auf ihre Kosten.
greenpanda
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REM
von Annika Strauss
„REM“ von Anika Strauß und Sebastian Fitzek ist ein spannender Thriller, der vor allem durch seine originelle Grundidee und die beklemmende Atmosphäre überzeugt. Die Geschichte rund um Träume, Bewusstsein und Realität zieht einen schnell in ihren Bann und sorgt für einige unerwartete Wendungen, wie man sie besonders von Fitzek kennt.
Der Schreibstil ist flüssig und zugänglich, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Besonders gelungen ist das Zusammenspiel der beiden Autor:innen, das frische Impulse in die Handlung bringt. Einige Passagen sind allerdings etwas vorhersehbar, und manche Figuren hätten noch mehr Tiefe vertragen können.
Trotz kleiner Schwächen ist „REM“ ein fesselnder Pageturner, der Fans von psychologischen Thrillern definitiv gut unterhalten wird. Insgesamt eine klare Empfehlung – 4 von 5 Sternen.
Igela
empfiehlt:





REM
von Annika Strauss
Als Vierjährige bekommt Alysee Marek von ihrem Vater Jörg Steigemann die Anweisung nicht einzuschlafen. Jörg fleht seine Tochter regelrecht an. Doch das kleine Mädchen ist zu müde und schläft ein. Als Alysee wieder erwacht, ist sie Waise. Nach ihrer Mutter ist nun auch ihr Vater tot.
Zwanzig Jahre später: Alysee ist in einer Pflegefamilie aufgewachsen und die traumatischen Erinnerungen an den Abend verfolgen sie immer noch. Sie tritt das Erbe ihres Vaters an und hofft herauszufinden, aus welchem Grund er sterben musste.
Das Autorenduo Fitzek und Strauss, die mit "REM" ihr gemeinsam geschriebenes Buch herausgaben, sind in der Buch-Welt bekannt. Von beiden habe ich schon mindestens ein Buch gelesen und so war ich gespannt auf diesen Horror-Thriller.
Mir war dabei bedauerlicherweise nicht bewusst, dass die Geschichte so sehr Richtung paranormale Phänomene geht. Ja, eigentlich ist die Einteilung "Horror" damit gegeben und ich musste mich doch sehr darauf einlassen. Es tummeln sich also Monster, spukende Hunde, KBI (künstliche biologische Intelligenzen) und Gestaltenwandler in der Geschichte. Wichtiges Werkzeug und Dreh- und Angelpunkt ist ein Somnakular, ein erfundener Gegenstand der Autoren. Mit dieser Brille können Träume aufgezeichnet und betrachtet werden. Sehr futuristisch und Science-Fiction angehaucht. Wie gesagt, ich musste mich darauf einlassen. Die Prise Liebe, die mitläuft, ist hingegen sehr real.
Belohnt wurde ich mit einem tollen Schreibstil. Immer wieder stiess ich auf Sätze, die mich berührt haben. " ... der Mensch, bei dem das Wort Liebe zu einem Gefühl wurde". (Seite 189).
Die vielen Perspektivwechsel und Zeitsprünge fand ich oft verwirrend. Gewaltbeschreibungen, bei denen ich mich oft gefragt habe, ob das nun von einer Figur geträumt oder in der Handlung geschieht, berechtigen das Wort "Thriller" hinter dem "Horror". Oft eklig und ab und zu nicht so richtig passend in der Handlung, die ja schon auch "Thriller" sein sollte. Manchmal habe ich mir gedacht, dass diese Gewaltbeschreibungen genau zu diesem Zweck eingefügt wurden. Vor allem der Aufenthalt Alysees und Weggefährten in einem alten Hotel zieht viele dieser Beschreibungen an und gipfelt in abstrusen Passagen.
Kann man lesen, man muss sich aber wirklich bewusst sein, dass es Richtung Science-Fiction geht.
readpassion9
empfiehlt:





REM
von Annika Strauss
Auf REM hatte ich mich gefreut, zu gut hörte sich der Klappentext und auch die Leseprobe an. Zudem hatte Sebastian Fitzek mitgewirkt, das Buch wollte ich mir nicht entgehen lassen.
Im Fokus des Thrillers steht Alysee, die bei Pflegeeltern aufgewachsen ist. Ihre Mutter hat sie nie kennengelernt, als sie vier Jahre alt ist, stirbt ihr Vater. Sie hat überraschenderweise noch viele Erinnerungen und erinnert sich gut an seine letzten Worte "Du darfst nicht einschlafen". Alysee studiert, lebt in Berlin in einer WG, ihr Leben ist chaotisch. Ihre wichtigste Bezugsperson ist ihr "Bruder" Nico, mit dem sie in der Pflegefamilie aufgewachsen ist.
Als Alysee erfährt, dass ihr Vater ihr ein altes Hotel muss sie dorthin, drei zwielichtige Typen nehmen Alysee und Nico in ihrem VW-Bus mit. Das Unheil nimmt seinen Lauf.
Meine Meinung ist geteilt: Der Anfang war mir zu chaotisch, die Handlung um Alysee und Nico überschlägt sich. Erst als die beiden zum Hotel unterwegs sind, wird es spannend. Ab da hat mich die Handlung gefesselt. Spannend, mysteriös, gruselig, genau mein Ding. Dazu noch verschiedene Perspektiven, die den Plot absolut spannend machen. Der lange Mittelteil war klasse, allerdings hat mich die Erklärung/Auflösung nicht wirklich zufrieden gestellt. Fantasievoll? Ja. Aber für meinen Geschmack zu abgedreht, teils verwirrend, so dass ich irgendwann den Faden verloren habe.
Fazit: spannend und abgedreht, 3,5 Sterne
Odina
empfiehlt:





REM
von Annika Strauss
„REM“ von Sebastian Fitzek und Annika Strauss ist ein düsterer Thriller mit Horror- und Mysteryelementen, dessen schaurig-schönes Cover hervorragend zur unheimlichen Atmosphäre der Geschichte passt. Im Mittelpunkt steht Alysee, die als Kind ihren Vater unter grausamen Umständen verliert und seitdem von Angst begleitet wird. Jahre später führt ein geheimnisvolles Erbe sie immer näher an die Wahrheit heran, doch zugleich erwacht auch der Schrecken von damals erneut. Der Schreibstil ist sehr flüssig und flott, sodass sich das Buch angenehm schnell lesen lässt. Die eher kurzen Kapitel sorgen zusätzlich für Tempo, während die zahlreichen Perspektivwechsel Abwechslung in die Handlung bringen. Spannung ist grundsätzlich vorhanden, dennoch konnte mich die Geschichte leider nicht vollständig mitreißen. Die Handlung wirkte auf mich stellenweise etwas zu skurril und teilweise zu science-fiction-lastig. Dadurch fiel es mir schwer das Geschehen wirklich glaubwürdig zu finden und mich ganz darauf einzulassen. Auch zu den Figuren konnte ich keine richtige Nähe aufbauen. Diese blieben für meinen Geschmack eher blass und wenig greifbar. Insgesamt hatte das Buch zwar interessante Ansätze und eine düstere Grundstimmung, konnte mich persönlich aber leider nicht abholen.
Bücherwurmine
empfiehlt:





REM
von Annika Strauss
Kurz zum Inhalt:
Alysee wird als Kind Zeugin des grausamen Todes ihres Vaters, der sie kurz davor panisch anfleht, nicht einzuschlafen. Jahre später erfährt sie, dass er ihr etwas hinterlassen hat, das das Geheimnis seines Todes aufklären könnte – und gerät dabei in einen Albtraum, der gerade erst beginnt.
???? Große Neugier auf das Autorenduo
Auf „REM“ war ich wie viele wahrscheinlich allein schon wegen des Autorenduos extrem gespannt. Die Grundidee rund um Träume, Schlaf und Erinnerungen fand ich direkt spannend – und ich habe mich neugierig mit Alysee ins Abenteuer gestürzt.
???? Starke erste Hälfte mit echter Gruselstimmung
Die erste Hälfte hat mir richtig gut gefallen. Einige Szenen, die ich nachts allein im dunkeln im Wohnmobil gelesen habe, haben bei mir ordentlich für Gänsehaut gesorgt. Da war ich ehrlich gesagt ganz froh, meinen vierbeinigen Begleiter dabei zu haben.
???? Vom Gruseltraum zum Fiebertraum
Im weiteren Verlauf wird die Handlung allerdings zunehmend wilder. Das meine ich gar nicht nur negativ – der Unterhaltungsfaktor blieb durchgehend hoch und das Abgedrehte passte irgendwie auch zur Story. Trotzdem wusste ich zwischendurch selbst nicht mehr genau, was ich davon halten soll.
???? Sehr filmisch, etwas oberflächlich
Manche Handlungsstränge wirkten für mich eher wie klassischer Horrorfilmstoff (Stichwort Van) und schreien förmlich nach einer Verfilmung. Und ja, ich weiß, es ist kein Stephan King, aber an einigen Stellen habe ich mir doch mehr Details gewünscht.
Fazit:
Ein sehr unterhaltsamer Horror-Thriller mit starker erster Hälfte, viel Atmosphäre und einer ziemlich wilden zweiten Hälfte. Nicht immer rund, aber definitiv ein Erlebnis.
JennifersBooks
empfiehlt:





REM
von Annika Strauss
„REM“ war für mich ein echtes Blind Date, weil ich weder Annika Strauss noch Sebastian Fitzek zuvor gelesen hatte. Vielleicht war genau das der Vorteil: Ich konnte völlig unvoreingenommen in die Geschichte eintauchen. Schon das Cover hat mich sofort gepackt – dieses schwarze Auge mit der gesprungenen Linse jagt mir jedes Mal eine Gänsehaut über den Rücken, sobald ich das Buch in die Hand nehme.
Die Handlung zieht einen ohne Umwege hinein. Die Rückblende in Alysees Vergangenheit wirft sofort Fragen auf, die einen durch das ganze Buch begleiten: Was haben ihr Vater und sein Freund erforscht, und warum verfolgt Alysee diese Angst bis heute so hartnäckig? Der Schreibstil ist leicht und flüssig, und ehe ich mich versah, war ich schon tief in der Geschichte. Die Sogwirkung ist enorm – man liest weiter und weiter, weil man unbedingt wissen möchte, was hinter all dem steckt.
Die Figuren bleiben insgesamt eher oberflächlich, was mich aber nicht gestört hat. Über Alysee und Nico erfährt man am meisten, während die anderen Charaktere zwar kurzzeitig wichtig sind, aber nicht wirklich Tiefe bekommen. Alysee wirkt auf mich wie eine starke Protagonistin, die trotz ihres Kindheitstraumas versucht, ihr Leben in den Griff zu bekommen und Pläne für eine bessere Zukunft schmiedet. Nico dagegen war mir von Anfang an unsympathisch. Es wirkt, als würde er Alysees Gutmütigkeit ausnutzen, gerade weil ihre Gefühle für ihn kompliziert sind. Die Entwicklung ihrer Beziehung fand ich etwas merkwürdig und emotional eher flach – aber es ist ein Horrorbuch und keine Romanze, daher ist das wohl eher mein persönliches Empfinden.
Besonders intensiv wird die Atmosphäre, als Alysee und Nico das alte „Hotel“ betreten, das Alysee geerbt hat. Der Verfall, die düstere Stimmung – all das bildet die perfekte Kulisse für das, was noch kommt. Die Nebencharaktere Amir, Dani und Mike verfolgen ihre eigenen finsteren Pläne, was zusätzliche Spannung erzeugt. Einige Szenen haben einen deutlichen Ekelmoment, etwa Amirs Erinnerung an die Straßenkinder oder Danis traumatische Vergangenheit. Das ist nichts für schwache Nerven, aber sehr wirkungsvoll eingesetzt.
Ab etwa 80 Prozent verliert die Geschichte für mich etwas an Kraft. Der Plot Twist kam zwar überraschend, fühlte sich aber ein wenig konstruiert an und nahm der zuvor aufgebauten Spannung den Druck. Bis dahin war das Buch für mich klar auf Fünf‑Sterne‑Kurs. Trotzdem bleibt „REM“ ein starkes, atmosphärisches und sehr gut lesbares Buch mit einem offenen Ende, das Raum für eine Fortsetzung lässt – und die würde ich definitiv lesen.
Besonders hervorheben möchte ich die Illustrationen von Jörn Stollmann. Sie sind düster, atmosphärisch und unglaublich ausdrucksstark. Die Zeichnungen zwischen Kapitel 35 und 36 haben mich besonders überrascht – dunkel, detailreich und unheilvoll, als würden sie die kommende Handlung vorwegnehmen.
Fazit: Ein düsterer, flüssig erzählter Horror‑Thriller mit beeindruckenden Illustrationen und einer Handlung, die einen packt und nicht mehr loslässt. Auch wenn der späte Twist nicht ganz mithalten kann, bleibt das Buch absolut lesenswert – und ich wäre einer Fortsetzung von Alysees Geschichte definitiv nicht abgeneigt.
