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Literaturpreise & Auszeichnungen

Übersicht

Vorarlberg/Österreich

Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels * Die schönsten Bücher Österreichs * Ehrenpreis des Vorarlberger Buchhhandels * Tractatus * Hohenemser Literaturpreis * Feldkircher Lyrikpreis * Ingeborg-Bachmann-Preis * Rauriser Literaturpreis * Ö. Kinder- und Jugendbuchpreis

International

Georg-Büchner-Preis * Hotlist * Deutscher Buchpreis * Friedenspreis des deutschen Buchhandels * Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung * Deutscher Kinder- und Jugendbuchpreis * Schweizer Buchpreis * Man Book Prize * Prix Goncourt * Nobelpreis für Literatur

 

Der Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels 2018

...geht an Ilija Trojanow

Der in Sofia geborene Autor lebt heute in Wien. Sein Werk Der Weltensammler (2006) wurde bereits dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Aus der Begründung der Jury: Ilija Trojanow kennt die Erfahrung der Flucht und des Fremdseins. Er kennt die Situation des Ausgegrenztseins und weiß um die Notwendigkeit das Verbindende zwischen den Menschen hervorzuheben und zu fördern. Trojanow setzt sich in seinem Werk und durch sein Engagement für Toleranz gegenüber anderssprachigen und kulturell anders geprägten Nachbarn in einer herausragender Art und Weise ein.

 

Die schönsten Bücher Österreichs: Staatspreise 2017

Beim Wettbewerb um die Staatspreise und Ehrenurkunden Die schönsten Bücher Österreichs werden Bücher für ihre gestalterische und herstellerische Qualität ausgezeichnet, um diesen wichtigen Teil der Buchproduktion an die Öffentlichkeit zu bringen und ihm die Anerkennung zu verschaffen, die ihm gebührt.

 

Tractatus 2018

Tractatus-Preisträger 2018 ist der deutsche Arabist und Islamwissenschafter Thomas Bauer. Er erhält den mit 25.000 Euro dotierten Preis exemplarisch für sein Werk Die Vereindeutigung der Welt. Es entspreche der Intention des Tractatus, ein wertvoller Beitrag zur Standortbestimmung in philosophisch und gesellschaftlich relevanten Diskursen zu sein, so die Jury. Das Philosophicum mit Thema Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen findet vom 19. bis 23. September statt

 

Hohenemser Literaturpreis 2017

Selim Özdogan gewinnt mit seiner bisher unveröffentlichten Erzählung Geschichte ohne Papier den 5. Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autoren nichtdeutscher Muttersprache. Dieses Jahr ist der Preis mit € 7.000 dotiert. Sein Roman Wo noch Licht brennt erschien im Juli 2017.

 

Feldkircher Lyrikpreis 2017

Der Feldkircher Lyrikpreis wurde 2003 von Erika Kronabitter initiiert und wird seither jährlich vergeben. Eine jährlich wechselnde Jury bewertet die Einsendungen des international ausgeschriebenen Preises. Die GewinnerInnen von 2017 sind: Thomas Amann und Johannes Tröndle ex aequo mit Bernd Marcel Gonner .
 

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018

Seit 1976 wird der Preis jährlich im Andenken an Ingeborg Bachmann während der Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt verliehen: Der Ingeborg-Bachmann-Preis geht an die Ukrainerin Tanja Maljartschuk für ihrenText Frösche im Meer. Der Kelag-Preis geht an Özlem Özgül Dündar, Anna Stern gewann den 3sat-Preis, das Publikum stimmte für die Österreicherin Raphaela Edelbauer.
 

Rauriser Literaturpreis 2018

Die dreiköpfige Jury hat sich einstimmig für das Prosadebüt der Autorin Raphaela Edelbauer mit dem Titel Entdecker. Eine Poetik. entschieden. Mit ihren Worten schafft sie die ganze Welt aus Sprache: Zoologie, Geologie, Geografie, Physik, Medizin und Chemie führt die Autorin in sechs Entdeckungsreisen auf den Ursprung der Sprache zurück. Ihr Prosadebüt ist eine spannende naturwissenschaftliche Annäherung an die Poesie ebenso wie eine poetische Annäherung an die Naturwissenschaft, womit sie in ein unerforschtes Gebiet der Literatur vorrückt. Diesen literarischen Wagemut erachtete die Jury als preiswürdig. Mit der Prosa Entdecker ist Raphaela Edelbauer nach Meinung der Jury das ungewöhnlichste und gewitzteste deutschsprachige Debüt des Jahres geglückt.

 

Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2018

Die Sieger 2018 stehen fest. Jene zehn Bücher, die als besonderer Lesetipp in die Kollektion aufgenommen wurden, sind hier zu finden

 

Georg-Büchner-Preis 2018

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den mit 50.000 Euro dotierten Georg-Büchner-Preis 2018 an Terézia Mora. Begründung der Jury: In ihren Romanen und Erzählungen widmet sich Terézia Mora Außenseitern und Heimatlosen, prekären Existenzen und Menschen auf der Suche und trifft damit schmerzlich den Nerv unserer Zeit. Die Jury lobt auch die Schonungslosigkeit, mit der die 47-Jährige Verlorenheit von Großstadtnomaden in den Blick nimmt und die Abgründe innerer und äußerer Fremdheit auslotet: Dies geschieht suggestiv und kraftvoll, bildintensiv und spannungsgeladen - mit ironischen Akzenten, irisierenden Anspielungen und analytischer Schärfe. Der Preis am 27. Oktober in Darmstadt verliehen.

 
 
 

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2018

...geht an das Ehepaar Assmann

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht an die Kulturwissenschaftler Aleida und Jan Assmann. Dies gab der Börsenverein am Dienstag bekannt. Das Ehepaar habe ein zweistimmiges Werk geschaffen, das für die zeitgenössischen Debatten und für ein friedliches Zusammenleben auf der Welt von großer Bedeutung ist, sagte der Stiftungsrat. Die renommierte Auszeichnung wird zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 14. Oktober in der Paulskirche verliehen. Das vielfach wissenschaftlich ausgezeichnete Ehepaar lebt in Konstanz. Die Literaturwissenschaftlerin Aleida Assmann hat sich mit Studien zur Erinnerungskultur einen Namen gemacht. Der Ägyptologe Jan Assmann hat mit seinem wissenschaftlichen Werk internationale Debatten zu kulturellen und religiösen Grundfragen angestoßen. Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels gehört zu den bedeutendsten Kulturauszeichnungen des Landes. Im vergangenen Jahr erhielt die kanadische Autorin Margaret Atwood die Auszeichnung.

 

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2018

...geht an Åsne Seierstad

Laut Jury balanciert Seierstad auf der Grenze zwischen Bericht und Erzählung, zwischen Faktischem und Vorstellungskraft und lässt uns  Fragen stellen, über Zugehörigkeit und Gemeinschaft und über die notwendigen Voraussetzungen für ein zugewandtes, würdiges Zusammenleben.

 
 
 
 

Prix Goncourt 2017

Seit 1903 wird in Frankreich der Prix Goncourt von der Académie Goncourt bestehend aus zehn SchriftstellerInnen für das beste erzählerische Werk des Jahres verliehen. 2017 wurde Éric Vuillards L'ordre du jour (Die Tagesordnung) ausgezeichnet.

 

Nobelpreis für Literatur 2017

...geht an Kazuo Ishiguro

Der diesjährige Nobelpreis für Literatur geht an Kazuo Ishiguro. Das gab die Schwedische Akademie am Donnerstag in Stockholm bekannt. Einem breiteren Publikum ist der Brite für seinen Roman „Was vom Tage übrigblieb“ bekannt, der mit Emma Thompson und Anthony Hopkins verfilmt wurde. Die Entscheidung der Jury ist nicht zuletzt eine Rückkehr zum klassischen Erzählen.