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Literaturpreise & Auszeichnungen

Übersicht

Vorarlberg/Österreich

Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels 2015 * Die schönsten Bücher Österreichs * Ehrenpreis des Vorarlberger Buchhhandels *  Tractatus * Hohenemser Literaturpreis * Feldkircher Lyrikpreis * Ingeborg-Bachmann-Preis * Rauriser Literaturpreis * Ö. Kinder- und Jugendbuchpreis

International

Georg-Büchner-Preis * Hotlist * Deutscher Buchpreis * Friedenspreis des deutschen Buchhandels * Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung * Deutscher Kinder- und Jugendbuchpreis * Schweizer Buchpreis * Man Book Prize * Prix Goncourt * Nobelpreis für Literatur

 

Der Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels 2017

...geht an Elif Shafak

Die in Straßburg geborene Autorin gehört zu den meistgelesenen Schriftstellerinnen in der Türkei. Nach dem Studium der Internationalen Beziehungen und Gender and Women’s Studies an der Technischen Universität des Nahen Ostens in Ankara promovierte Elif Shafak in Politikwissenschaften und lehrte an verschiedenen Universitäten in der Türkei, Großbritannien und den USA. Insgesamt veröffentlichte die vielfach ausgezeichnete Autorin, die auf Türkisch und Englisch schreibt, 15 Bücher. Auf Deutsch erschienen bisher dreizehn Werke, darunter 2013 Die vierzig Geheimnisse der Liebe, 2014 Ehre, 2015 Der Architekt des Sultans und zuletzt 2016 Der Geruch des Paradieses – alle bei Kein & Aber. Ihre Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Elif Shafak lebt in London und Istanbul.

 

Die schönsten Bücher Österreichs: Staatspreise 2016

Beim Wettbewerb um die Staatspreise und Ehrenurkunden Die schönsten Bücher Österreichs werden Bücher für ihre gestalterische und herstellerische Qualität ausgezeichnet, um diesen wichtigen Teil der Buchproduktion an die Öffentlichkeit zu bringen und ihm die Anerkennung zu verschaffen, die ihm gebührt.

 
 

Tractatus 2017

Tractatus-Preisträger 2017 ist der deutsche Philosoph Ralf Konersmann, dessen brilliant kulturanalystisches Wörterbuch der Unruhe exemplarisch mit dem rennomierten und hochdotierten Essaypreis des Philosophicum Lech bedacht wird.

 

Hohenemser Literaturpreis 2017

    Selim Özdogan gewinnt mit seiner bisher unveröffentlichten Erzählung Geschichte ohne Papier den 5. Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autoren nichtdeutscher Muttersprache. Dieses Jahr ist der Preis mit € 7.000 dotiert. Sein aktuellster Roman Wo noch Licht brennt erschien im Juli diesen Jahres.

     

    Feldkircher Lyrikpreis 2016

    Der Feldkircher Lyrikpreis wurde 2003 von Erika Kronabitter initiiert und wird seither jährlich vergeben. Eine jährlich wechselnde Jury bewertet die Einsendungen des international ausgeschriebenen Preises. Die GewinnerInnen von 2016 sind: Arnold Maxwill und Hartwig Maurtiz.
     

    Ingeborg-Bachmann-Preis 2017

    Seit 1976 wird der Preis jährlich im Andenken an Ingeborg Bachmann während der Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt verliehen: Der Ingeborg-Bachmann-Preis geht an den in Wien lebenden österreichischen Autor Ferdinand Schmalz für seinen Text mein lieblingstier heißt winter. Der Kelag-Preis geht an den Deutschen Eckhart Nickel, Gianna Molinari gewann den 3sat-Preis, das Publikum stimmte für Karin Peschka.
     

    Rauriser Literaturpreis 2017

    Aus der Begründung der Jury: Mit ethnologischer Genauigkeit seziert er durch die permanent scheiternde Verständigung zwischen zwei Menschen, die in ihren Biographien außen und innen vereinen, das Zeichensystem der westlichen Welt“, heißt es in der Begründung der Jury (Stefan Gmünder, Gesa Schneider, Insa Wilke. Die Raffinesse, mit der er die Form des philosophischen Dialogs in eine scheinbar literatur- und reflexionsferne Kommunikationsform wie die des Facebook-Messengers übersetzt, beeindruckt ebenso wie die Genauigkeit von szenischen Mikroerzählungen und Motivverflechtungen.

     

    Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2017

    Die Sieger 2017 stehen fest. Jene zehn Bücher, die als besonderer Lesetipp in die Kollektion aufgenommen wurden, sind hier zu finden

     

    Georg-Büchner-Preis 2016

    Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den mit 50.000 Euro dotierten Georg-Büchner-Preis 2016 an Marcel Beyer. Ob Gedicht oder Roman, zeitdiagnostischer Essay oder Opernlibretto, für Marcel Beyer ist Sprache immer auch Erkundung, teilte die Akademie weiter mit. Er widmet sich der Vergegenwärtigung deutscher Vergangenheit mit derselben präzisen Hingabe, mit der er die Welten der Tiere und Pflanzen erforscht.

     
     
     

    Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2017

    ...geht an Margaret Atwood

    Aus der Begründung des Jury: Margaret Atwood zeigt in ihren Romanen und Sachbüchern immer wieder ihr politisches Gespür und ihre Hellhörigkeit für gefährli­che unterschwellige Entwicklungen und Strömungen. Als eine der bedeu­tendsten Erzählerinnen unserer Zeit stellt sie die sich wandelnden Denk- und Verhaltensweisen ins Zentrum ihres Schaffens und lotet sie in ihren utopischen wie dystopischen Werken furchtlos aus. Indem sie mensch­liche Widersprüchlichkeiten genau beobachtet, zeigt sie, wie leicht ver­meintliche Normalität ins Unmenschliche kippen kann. Humanität, Ge­rechtigkeitsstreben und Toleranz prägen die Hal­tung Margaret Atwoods, die mit wachem Bewusstsein und tiefer Men­schenkenntnis auf die Welt blickt und ihre Analysen und Sorgen für uns so sprachgewaltig wie lite­rarisch eindringlich formuliert. Durch sie erfahren wir, wer wir sind, wo wir stehen und was wir uns und einem friedlichen Zusammenleben schuldig sind.

     

    Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2017

    ...geht an Mathias Énard

    Die Jury sehe in Énard einen einzigartigen Vermittler, der seinen Lesern einen von großer menschlicher Anteilnahme geprägten Blick in den arabischen Kulturraum gebe. Das sei wichtig in einer Zeit, in der so viel Spaltung und Hass zu erleben seien.

     
     
     
     

    Prix Goncourt 2016

    Seit 1903 wird in Frankreich der Prix Goncourt von der Académie Goncourt bestehend aus zehn SchriftstellerInnen für das beste erzählerische Werk des Jahres verliehen. 2016 wurde Leïla Slimanis Roman Chanson douce ausgezeichnet.

     

    Nobelpreis für Literatur 2017

    ...geht an Kazuo Ishiguro

    Der diesjährige Nobelpreis für Literatur geht an Kazuo Ishiguro. Das gab die Schwedische Akademie am Donnerstag in Stockholm bekannt. Einem breiteren Publikum ist der Brite für seinen Roman „Was vom Tage übrigblieb“ bekannt, der mit Emma Thompson und Anthony Hopkins verfilmt wurde. Die Entscheidung der Jury ist nicht zuletzt eine Rückkehr zum klassischen Erzählen.