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ISBN

Buchhändlerempfehlung

MMag. Katharina Huchler aus unserer Buchhandlung in Höchst empfiehlt dieses Buch:

Das Cover ließ mich eine harmlose Geschichte à la "Selection" erwarten, aber weit gefehlt: Hier trifft "Die Tribute von Panem" auf "A Handmaids Tale". Dicht geschrieben mit einem hohen Spannungsfaktor verfolgt die Geschichte sehr abgründige Ideen. Ein Thriller, der vor Augen führt, dass es nichts im Leben umsonst gibt, und dass der schöne Schein einer glitzernden Luxuswelt nur mit menschlichen Opfern aufrechterhalten werden kann.

Alle Buchtipps von MMag. Katharina Huchler


Leonie, 11 Jahre aus Schwaz: 17. Januar 2019
Im Buch geht es um Petra. Das Buch beginnt am ersten Schultag in der 7. Klasse. Petra wurde 12 und das ist für sie fast die perfekteste Zahl, nur die zehn ist für sie noch perfekter. Petra MAG nur gerade Zahlen, bei der Erwähnung von ungeraden zahlen wird ihr schlecht.

Petra freut sich auf den ersten Schultag auf Melika und Chris, ihre Freunde aus der 6. Schulstufe. Petra kann nicht schwimmen, weil sie Angst vor dem Wasser hat. Am liebsten spielt sie Fußball.

Im MATHE Unterricht lernen sie über die Zahl Pi. Da wird Petra schlecht, weil das eine unendliche ungerade Zahl ist. Deswegen muss sie zum Schulpsychologen und sie wird in der Klasse damit aufgezogen. In einem gelben Heft übt Petra sich zu konzentrieren, damit ihr von ungeraden Zahlen nicht übel wird.

Mit Chris geht sie zum Zuschauen ins Schwimmbad, dabei fällt ihr ein neuer Nachbar auf, der super gut kraulen kann. Irgendwann spricht dieser sie an, damit sie ins Wasser gehen soll und ihm erklärt Petra, dass sie nicht schwimmen kann. Der Junge hilft ihr die Angst zu überwinden und sie lernt schwimmen. All das schreibt sie in ihr gelbes Heft und irgendjemand kommt an das Heft und die ganze Klasse liest drinnen. Das war ihr fürchterlich peinlich und sie läuft weinend in die Bücherei.

Wie sich die Sache auflöst und ob Petra ihre Angst bewältigen kann, solltet ihr aber selber lesen.

Anfangs dachte ich mir, dass der Titel nicht so vielversprechend ist, aber nach ein paar Seiten war ich mitten in der Geschichte. Das Buch hat mir gut gefallen würde es aber eher als Mädchen-Buch betiteln.

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Luisa, 11 Jahre aus Rinn:

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es war nicht zu spannend, aber auch nicht langweilig.

Es ging um ein Mädchen namens Petra. Sie hasste Unperfektes, ungerade Zahlen, da man sie nicht teilen kann, ohne dass man sie zerstört. Auch das Wasser mag Petra nicht. Es ist ihr zu unkontrollierbar. Als sie in der Schule über die Zahl PI lernen, wird Petra ganz übel und übergibt sich. Sie muss zum Schulpsychologen. Dieser verlangt von ihr, dass sie dreißig Dezimalstellen von PI auswendig lernt. Nebenbei erfährt ihre aller beste Freundin, dass im Ärmelkanal eine sehr starke Strömung ist und ihr angeblich verschwundener Bruder Javid hindurch schwimmen will.

Schafft es Javid durch den Ärmelkanal zu schwimmen? Schafft es Petra ihren Perfektionismus zu überwinden und auch Un-perfektes in ihr Leben zu lassen?

Gernot, 10 Jahre aus Hall, 17. Januar 2019
Im Buch geht es um den jungen Löwen Heldenmut, welcher in einem Rudel in der Savanne in den Bravelands lebt. Eines Tages begehrt der Löwe Titan die Rudel-Führung von Galant, dem Vater von Heldenmut. Nach einem Kampf wird Galant heimtückisch getötet und „Titan“ übernimmt die Rudel-Führung.

Heldenmuts Mutter rät ihm, zu fliehen. Während der Flucht stürzt er und wird bewusstlos. Er wacht in einem Raubvogel-Nest auf. Eine große Pavian-Gemeinschaft nimmt Heldenmut auf. Als die Pavian-Anführerin stirbt, möchte der neue Anführer nicht, dass Heldenmut bei ihnen bleibt.
Wird Heldenmut es schaffen, seine Familie wiederzusehen?

Mir hat das Buch gut gefallen. Ich fand es aber nicht sehr spannend. Die kurze Einleitung gefiel mir. Das Ende ist offen, weil es der Beginn einer Geschichte von drei Tieren ist.
Marie, 15 Jahre aus Innsbruck, 17. Januar 2019
In diesem Buch geht es um die sechzehnjährige Evie. Evie hat Zwangsstörungen und panische Angst vor Bakterien. Doch das ist nicht das Hauptthema dieses Buches. Es geht auch viel mehr um Feminismus. Evie findet nämlich im Laufe des Buches zwei neue Freundinnen, Amber und Lotti. Mit ihnen möchte sie den Begriff Spinstergirl neu besetzten und gründet einen Club, in dem sie über Sexismus und Ähnliches diskutieren. Trotzdem spielen Jungs auch eine wichtige Rolle in Evies leben. Doch welcher ist der Richtige?

Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Es ist keine typisches Buch zum Thema Feminismus. Der Schreibstil ist locker und lustig. Dieses Buch hat mir ganz neue Sichtweisen eröffnet, was mir gut gefallen hat.

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Viola, 14 Jahre aus Innsbruck:

Evie, Ambar und Lottie. Das sind die drei Mitglieder ihres selbstgegründetes Clubs der Spinster Girls. Sie sind stark und lassen sich nichts sagen, diskutieren gemeinsam über Rollenzwänge, süße Jungs (die aber total idiotisch sind) und über Genderfragen.
Doch Evie hat ein Geheimnis. Sie ist psychisch krank, leidet an Angstzuständen und muss Medikamente nehmen. Die Dosis derer hat sich in letzter Zeit zum Glück stark minimiert, und Evie hofft darauf, irgendwann wieder normal zu sein. Ausgehen zu können, Freundinnen zu haben, das Leben zu genießen. Gut dass sie jetzt auf eine neue Schule geht und einen „Neuanfang“ starten kann. Sie lernt Ambar und Lottie kennen und diesen Jungen...

Was mit Evie passiert und was die Spinster Girls alles zusammen erleben, könnt ihr im ersten Band der Spinster Girls Reihe nachlesen.

Es ist schön geschrieben: spannend, traurig und auch humorvoll. Ich konnte richtig mitfiebern und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand geben. Am besten geeignet für Teenager ab vierzehn Jahren.