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All die Nacht über uns

All die Nacht über uns

von Jäger, Gerhard

Langtext

Die Chronik einer Nacht, die Chronik eines Lebens. Ein bestechender Roman über Schuld und Verlust, Flucht und Heimat, die Liebe und ihre Vergänglichkeit - dicht komponiert und packend erzählt.Ein Soldat allein auf dem Wachturm. Er bewacht eine Grenze, die unvermutet traurige Relevanz erhalten hat. Seine Gedanken wandern immer wieder zurück in der Zeit, zurück zu einem Leben voll Liebe und Glück, das jäh eine Kehrtwende erfahren und ihn gebrochen zurückgelassen hat. Die Nacht ist lang, da ist Regen, da ist Sturm, da ist Verzweiflung und Aufruhr und ein Gesicht auf der anderen Seite des Zaunes, ein Mann auf der Flucht - so wie der Soldat selbst ...Hält der Grenzzaun, halten die inneren Dämme?


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Hardcover
Roman
240 Seiten
213 mm x 136 mm
2018 Picus Verlag
ISBN 978-3-7117-2064-1


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Jäger, Gerhard Gerhard Jäger, geboren 1966 in Dornbirn, arbeitete als Behindertenbetreuer, Lehrer und Vertreter im Außendienst. Er absolvierte eine Journalistenausbildung und arbeitete als freier Journalist und als Redakteur. 1994 erhielt er ein Nachwuchsstipendium des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, 1996 den Vorarlberger Literaturpreis für einen bisher unveröffentlichten Roman. Sein Debütroman »Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod« (Blessing 2016) war ein großer Erfolg. Mit seinem Roman »All die Nacht über uns«, 2018 im Picus Verlag erschienen, war Gerhard Jäger auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis 2018. Gerhard Jäger verstarb im November 2018.

Buchhändlerempfehlung

Waltraud Werle aus unserer Buchhandlung in Dornbirn empfiehlt dieses Buch:

>> Nicht jeder hat das Glück, dass ihm die Heimat bleibt <<, schreibt Gerhard Jäger in seinem neuen Roman. Weder die materielle noch die geistig-emotionale. Jägers Buch ist zutiefst metaphorisch: Es handelt vom Leben und seinen Hürden, von der Ohnmacht des Einzelnen, von der Sehnsucht nach einem besseren Leben jenseits der eigenen Grenzen. Eindrucksvoll auch der Bericht der Großmutter des Soldaten, die als junges Mädchen aus Pommern fliehen muss. Dieses Buch macht, gerade vor dem Hintergrund der weltweiten Massenfluchten und ihrer Konsequenzen, nachdenklich. Vielleicht befinden wir uns alle auf der Flucht, auch wenn wir keine Flüchtlinge im eigentlichen Sinne sind. Ein sehr poetisches Werk über einen Menschen und eine Welt im Ausnahmezustand!

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