Die Stunde der Hyänen
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Taschenbuch
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Thriller | Ein heißer Höllentrip durch ein Berlin, wie man es nicht kennt. | Deutscher Krimipreis 2022
2022 Suhrkamp
262 Seiten
22 mm x 130 mm
Sprache: Deutsch
978-3-518-47300-9
Hauptbeschreibung
In Berlin brennen seit Monaten Luxuskarossen. Die Polizei ist überfordert, besorgte Autorfahrer ziehen als »Bürgerstreife« durch den Kiez. Die Wege dreier sehr unterschiedlicher Menschen kreuzen sich während eines Höllentrips durch die Großstadtnacht ...
Die junge Polizistin Romina Winter ist gerade aus disziplinarischen Gründen frisch zum Dezernat für Branddelikte versetzt worden und patrouilliert durch die nächtliche City. Durch die streift auch der Postbote Maurice Jaenisch, der ganz sicher weiß, dass die Stadt von Satan beherrscht wird. Und weil er alles richtig machen will, muss er ihm gegenübertreten. Auch Jette Geppert ist unterwegs. Sie ist Reporterin bei Kriminalprozessen in Moabit und ein Super Recognizer: Sie kann Gesichter zuverlässig wiedererkennen. Die drei treiben durch die riesige Stadt, deren Nachtgesicht geheimnisvoll, faszinierend und brandgefährlich ist ...
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Taschenbuch
Thriller | Ein heißer Höllentrip durch ein Berlin, wie man es nicht kennt. | Deutscher Krimipreis 2022
2022 Suhrkamp
262 Seiten
22 mm x 130 mm
Sprache: Deutsch
978-3-518-47300-9
Weitere verfügbare Ausgaben:
Autor
Johannes Groschupf, 1963 in Braunschweig geboren, wuchs in Lüneburg auf. Studium der Germanistik, Amerikanistik und Publizistik an der Freien Universität in Berlin. Viele Jahre als freier Reisejournalist für Die Zeit, FAZ, FR u. a. unterwegs. 1994 Hubschrauberabsturz in der Sahara. 1998 entstand aus dieser Erfahrung das Radio-Feature Der Absturz, das im Jahr darauf den Robert-Geisendörfer-Preis erhielt. Danach literarische Arbeiten, v. a. im Jugendbuchbereich, und Artikel für Tagesspiegel und Berliner Zeitung. Für seine Thriller wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Deutschen Krimipreis (zweimal Platz 1, einmal Platz 2).
Thomas Wörtche, geboren 1954. Kritiker, Publizist, Literaturwissenschaftler. Beschäftigt sich für Print, Online und Radio mit Büchern, Bildern und Musik, schwerpunktmäßig mit internationaler crime fiction in allen medialen Formen, und mit Literatur aus Lateinamerika, Asien, Afrika und Australien/Ozeanien. Herausgeber der »global crime«-Reihe metro in Kooperation mit dem Unionsverlag (1999 - 2007), der Reihe »Penser Pulp« bei Diaphanes (2013-2014). Gründete 2013 zusammen mit Zoë Beck und Jan Karsten den (E-Book-)Verlag CulturBooks und gibt ein eigenes Krimi-Programm für Suhrkamp heraus. Co-Herausgeber des Online-Feuilletons CULTurMAG.
Hersteller: Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44, 10119 Berlin DE
E-Mail: info@suhrkamp.de




Brandheiße Berliner Nächte
2023-01-14 20:54:00
Die Handlungen wurden gut beschrieben und hinter allem herrscht eine beklemmende Atmosphäre. Neben Brandstiftung wurden in diesem Buch auch Missbrauch im Namen der Kirche, Gewalt in der Ehe, Mobbing am Arbeitsplatz und noch ein paar weitere Themen verarbeitet, sodass mir hier doch zu viel Brisanz auf gerade mal 262 Seiten behandelt wurde.
Der Schreibstil hat mir anfangs sehr gut gefallen, dann aber liest sich der Text streckenweise irgendwie schleppend mit abgehackten kurzen Sätzen. Das Ganze hat ein bisschen etwas von einer Berichterstattung die heruntergeleiert wird.
Die Charaktere sind teilweise sehr plakativ beschrieben. Jetten Verhalten bezüglich ihres Privatlebens ist für mich nicht nachvollziehbar und wurde meiner Meinung nach übersteuert dargestellt.
Dieses Buch ist für mich kein Thriller und hat mir leider nicht gefallen.




Da wurde handwerklich schlecht "Hand angelegt"
2022-12-26 08:03:00
Was soll frau mit diesem Buch machen, das sich Thriller nennt und bei dem nicht versäumt, auf die zahlreich erlangten Preise des Autors hinzuweisen? Sich einschüchtern lassen und mit all den (männlichen) Lobeshymnen ins gleiche Horn stoßen? Nein, ich sage es rundheraus: Dieses Buch fand ich schlichtweg abstoßend, aber nicht nur, weil zuviel männlicher Glibber durch die Seiten tropft. Sondern und vor allem, weil leider handwerklich schlecht „Hand angelegt“ wurde. Unausgegoren dargestellte Akteure, psychologisch oberflächlich skizziert, dazu lustlos-unrealistische Dialoge. Ein Sammelsurium von angerissenen, unfertig dargestellten Themen. Und bis auf wenige Stellen auch noch langweilig, ohne Spannungsbogen, noch dazu mit sehr fragwürdigem Ende.
Zum Inhalt: Ein Feuerteufel treibt in Berlin sein Unwesen. Eine junge Polizistin will mit nächtlichen Patrouillen den Täter stellen. Eine Reporterin vergisst keine Gesichter. Eine Sekte hat strenge Gesetze. Ach ja, Missbrauch und Gewalt gegenüber Frauen kommt auch noch vor. Klischees natürlich reichlich: Die Polizei ist frauenfeindlich und bringt nichts zustande. Die Presse braucht Sensationen. Missbrauchte Frauen haben irgendwie einen traurigen Blick. Fernfahrer brauchen Nutten. Männer stinken nach faulen Pilzen und Urin.
Wer da noch neugierig auf das Buch ist, dem ist nicht zu helfen. Meine Meinung!




Weder Thriller noch Sozialstudie
2022-12-14 10:41:00
Was nach einer sehr spannnenden Ausgangsituation aussieht entwickelt sich weder zu einem Thriller, bis auf einen kleinen Teil im letzten Drittel des Buches, noch zu einer glaubhaften Sozialstudie. Das Buch wirkt lustlos geschrieben, die Figuren sind in keiner Weise glaubhaft, was es dem Leser fast unmöglich macht, irgendwelche Sympathien zu entwickeln. Ich kenne die anderen Bücher des Autors nicht, weiß allerdings, dass er mit Preisen überhäuft wurde. Nach Lektüre dieses unausgegorenen und bar jeder Spannung daherkommenden Mischmasch, fällt es mir allerdings schwer, dies zu verstehen. Die Dialoge wirken aufgesetzt, in Verbindung mit den jeweiligen Situationen sogar noch unrealistischer. Die zwanghafte Vielschichtigkeit der Handlung führt dazu, dass die verschiedenen Themen nur oberflächlich behandelt werden. Die Auflösung der Geschichte, sowie die Aktionen der Polizei wirken hilflos und fadenscheinig. Obwohl das Buch mit 260 Seiten eher kurz ist, las es sich für mich sehr langatmig. Die einzelnen Handlungsstränge waren vorhersehbar und in manigfacher Ausführung schon in vielen Büchern zu lesen. Leider keine Leseempfehlung meinerseits.