Vilma zählt die Liebe rückwärts

Vilma zählt die Liebe rückwärts

von Gudrun Skretting

€ 23,60

Hardcover

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Roman | Eine Heldin zum Verlieben!
2022 DTV
400 Seiten
38 mm x 144 mm
Sprache: Deutsch
978-3-423-29024-1

Kurztext

Wussten Sie, dass Bananen minimal radioaktiv sind? Der Verzehr ist riskant. Noch riskanter ist wahrscheinlich nur, sich zu verlieben. Vilma Veierød, 35, bemüht sich, radioaktive Bananen zu umgehen. Doch schafft sie das bei der Liebe auch?

Hauptbeschreibung

Die komischste und klügste Heldin, seit es Feel-good gibt!

Wussten Sie, dass Bananen minimal radioaktiv sind? Der Verzehr ist riskant. Das nennt man Micromort. Noch riskanter ist wahrscheinlich nur, sich zu verlieben.

Vilma Veierød, 35, hat sich auf ihre eigene, um nicht zu sagen skurrile Weise im Leben eingerichtet. Sie lebt allein in einem großen Haus in Oslo, gibt Klavierstunden und bemüht sich, radioaktive Bananen und andere lebenszeitverkürzende Genüsse weiträumig zu umgehen.

Eines Morgens soll sich ihr Leben grundlegend ändern. Der Pfarrer überbringt Vilma ein Bündel Briefe von ihrem verstorbenen Vater, den sie nie gekannt hat. Und während Vilma gebannt in die Vergangenheit ihrer Eltern eintaucht, nähert sie sich selbst jenem Mysterium, das sie bislang gemieden hat: der Liebe.


Verwandte Suchkategorien

Hardcover
Roman | Eine Heldin zum Verlieben!
2022 DTV
400 Seiten
38 mm x 144 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: Ina Kronenberger; Stefan Pluschkat
978-3-423-29024-1


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Gudrun Skretting, Jahrgang 1971, ist ausgebildete Konzertpianistin und Autorin. Für ihre Kinderbücher wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 'Vilma zählt die Liebe rückwärts' ist ihr erstes Buch für Erwachsene. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Asker bei Oslo.

Hersteller: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21, 80337 München DE
E-Mail: produktsicherheit@dtv.de

Schrullige Mitdreißigerin versucht nicht zu sterben 2024-01-26 12:32:00
von effa
Vilma, 35 Jahre jung, nur ein einziges mal verliebt - und zwar in Orlando Bloom als Legolas. Immer auf der Hut vor dem frühzeitigen Tod - genau so wie sie es von ihrer Großtante gelernt hat, man kann ja nie vorsichtig genug sein. Aber dann passiert es. Das Leben. In Form eines Toten. Scheinbar ihr bis dahin nicht vorhandener Vater - jedenfalls hat seine Leiche Briefe dabei, die allesamt an Vilma adressiert sind. Diese Briefe werden ihr von einem Pfarrer in Jesus-Optik und einem Sektionsassistenten in Hobbit-Optik mit Tourette überreicht. Ihr Vater möchte ihr in den Briefen erzählen, wie er ihre Mutter kennen und lieben gelernt hat, wie es dazu kam, dass sie ohne Vater aufwachsen musste. Jeden Tag darf sie einen lesen. Vilma liebt Regeln. Aber huch, sie liest gleich zwei auf einmal! (Satanspimmel!) Wie soll das nur weitergehen... und was fällt diesem Hobbit-Sektionsassistenten ein, einfach so immer wieder aufzutauchen? (Arsch!) Das ist das lustigste Buch, das ich je gelesen habe. Der Schreibstil ist erfrischend unkonventionell und das Buchcover spricht die Zielgruppe an - Frauen Mitte 30, die sich mit Kaffee in der Hand beim Lesen vor Lachen kaum halten können und hoffen, nichts vollzukleckern.
Vilmas Welt 2023-01-18 11:35:00
Vilma sammelt seltsame Fakten und lebt sehr zurückgezogen. Sie versucht alles was gefährlich werden könnte zu vermeiden und ist ziemlich zufrieden. Dann kommt der Pfarrer zu ihr und überreicht ihr einen Stapel Briefe von ihrem Vater , den sie nicht kannte. Mir den Briefen lernt sie nach und nach nicht nur ihren Vater kennen, sondern auch ihre eigene Vergangenheit.

Mich sprach sowohl Titel als auch Cover sehr an. So farbenfroh wie das Cover auch ist, ist es doch ein sehr ernstes Thema, über das erzählt wird. Vilma ist sehr seltsam und ich musste mich erst an sie gewöhnen, bevor ich die Geschichte richtig genießen konnte. Sehr authentische, liebenswerte Charaktere und gut zu lesen, auch wenn es zwischendurch mal seine Länge hatte, hat mich Vilmas Geschichte doch sehr berührt und sehr gut unterhalten. Ich mochte das ruhige, unaufgeregt in der Geschichte und fühlte mich trotzdem gut mit der Lektüre. Ein Buch, welches man einfach gerne liest.
Charakterentwicklung einer misanthropen Person 2023-01-03 21:20:00
von C. P.
Wer skurrile Charaktere und schräge Handlung mag, könnte an diesem Buch seine Freude haben. Mit ihren 35 Jahren verbringt Vilma ihre Zeit in Oslo mit Klavierstunden für mehr oder weniger begabte Kinder und zynischen Bemerkungen. Sie lebt allein, fühlt sich aber nicht einsam, vermeidet es sogar absichtlich, Menschen an sich heran zu lassen. Sie mag andere Menschen schlichtweg nicht. Mit der Übergabe eines Stapels Briefe, dessen kürzlich verstorbener Adressant behauptet, ihr unbekannter Vater zu sein, schleicht sich für Vilma unbemerkt ein Wendepunkt in ihr Leben, der für so manchen Trubel sorgt.
Zugegeben, obwohl mir Vilmas trockene Sichtweise anfangs zusagte, empfand ich sie schnell als unerträglich egozentrisch und intolerant. Zumal ihr Handeln stellenweise wirklich fragwürdig war. Etwas kompensieren konnten dies einige weitere Charaktere, unter denen sich auch der mutmaßliche Vater befindet, dessen Leben in Rückblenden erzählt wird. Was für mich letztlich auch der interessantere Teil des Romans war, während Vilmas Kapitel zu oft bestätigten, wie unsympathisch sie mir war. Andere mögen da vielleicht drüber lachen können, mich hat es auf Dauer nicht überzeugt. Dafür war Vilmas Charakterentwicklung sehr interessant zu verfolgen.