Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl

von Fabio Nola

€ 14,00

Taschenbuch

Sofort verfügbar in Dornbirn, Bregenz

Ein Neapel-Krimi | Der perfekte Urlaubskrimi
2026 DTV
480 Seiten
28 mm x 124 mm
Sprache: Deutsch
978-3-423-22122-1

Hauptbeschreibung

In Neapel ist nichts, wie es scheint

Neapel in der Osterwoche. Während sich unzählige Prozessionen durch jedes noch so kleine Gässchen schlängeln und die Neapolitaner sich in den Fischrestaurants um die letzte Portion Muschelsuppe streiten, verbringt Commissario Gaetano zusammen mit seinem Bruder Aniello und seiner Nichte Carla die Feiertage auf der Tenuta seines Vaters im kampanischen Hinterland - bis an Karfreitag Gaetanos neue Kollegin Beppa Bellucci anruft: Im Hafenbecken wurde ein toter Mann angeschwemmt. Notgedrungen unterbricht Gaetano seine Auszeit, um der Fischerstochter in ihrem ersten Fall beizustehen. Die Ermittlungen führen Gaetano und sein Team vom edlen Quartiere Chiaia über die pittoresken Hänge des hochpreisigen Vomero bis in den trubeligen Fischerhafen Mergellina, wo Tradition und Moderne um die Vorherrschaft kämpfen.

Lesen Sie auch die anderen Neapel-Krimis von Fabio Nola!
Alle Bände der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden.

Band 1: Commissario Gaetano und der lügende Fisch

Band 2: Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl

Band 3: Commissario Gaetano und die Tränen des Vesuvs


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Taschenbuch
Ein Neapel-Krimi | Der perfekte Urlaubskrimi
2026 DTV
480 Seiten
28 mm x 124 mm
Sprache: Deutsch
978-3-423-22122-1


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

Fabio Nola ist das Pseudonym eines deutschen Historikers (*1982). Er hat in Neapel studiert und wohnte zusammen mit fünf neapolitanischen Jurastudenten mitten im wilden, bunten Centro Storico. Diese Zeit inspirierte ihn zu seiner Krimireihe um den grüblerischen Commissario Salvatore Gaetano.

Hersteller: dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Tumblingerstraße 21, 80337 München DE
E-Mail: produktsicherheit@dtv.de

Neapolitanische Atmosphäre 2026-04-18 16:59:00
von Lulu24
Nach seinen letzten Ermittlungen zeitgleich zum Fest des Heiligen San Gennaro wird Commissario Gaetano in diesem zweiten Band von einem Leichenfund aus dem familiären Osterurlaub gerissen. Gemeinsam mit seiner jungen Kollegin Beppa Bellucci sucht er in den engen Gassen Neapels und zwischen allgegenwärtigen Prozessionen und Ostervorbereitungen nach den Spuren des Verbrechens.

Erneut beweisen die ortskundigen Schilderungen und die atmosphärische Authentizität, wie gut sich Autor Fabio Nola in Neapel auskennt. Er schickt seinen Protagonisten vom quirligen Hafen von Mergelina und der lauten Unterstadt über das höher gelegenen Vomero der aufstrebenden Mittelschicht bis in die eleganten Quartiere von Quiaia. Dabei lernen wir Leser Neapel als eine Stadt der Gegensätze kennen und werden konfrontiert mit Armut, sozialer Ungleichheit, religiösen Traditionen und mafiösen Strukturen sowie knallharten wirtschaftlichen Interessen eines modernen Startups kurz vor der Börseneinführung.

Fabio Nola gibt uns Gelegenheit, ganz in die Atmosphäre Neapels einzutauchen: Als Leser meint man, schwüle Wärme, vorösterliche Hektik und städtische Enge persönlich mitzuerleben. Dies macht den Charme des Buches aus, lässt aber manchmal auch den Lesefluss stagnieren. Auch die nachdenkliche, fast schwermütige Art des Commissario und seine unbewältigte tragische Familiengeschichte nehmen streckenweise nach meinem Geschmack zu viel Raum ein.

Insgesamt ein spannender Krimi mit viel neapolitanischem Lokalkolorit, überraschenden Wendungen und einem nicht leicht zugänglichen Kommissar.


Verzwickter Fall mit neapolitanischem Lokalkolorit 2026-03-24 16:34:00
Ich kannte bisher weder den Autor Fabio Nola noch Commissario Gaetano und war daher sehr gespannt was mich erwartete. Das Cover mit dem Hafenbecken und dem Vesuv im Hintergrund versetzte mich schon in die richtige Stimmung, um ins italienische Leben einzutauchen. Und vom italienischen bzw. neapolitanischem Leben/Flair bekommt man bei diesem Krimi richtig viel mit. Unterstrichen wurde das noch durch sehr viele italienische Ausdrücke und Flüche. Mir gefällt das, denn so wirkt die Geschichte noch viel authentischer.

Salvatore Gaetano machte nicht gerade einen sympathischen Eindruck auf mich. Er blafft nicht nur seine Mitarbeiter sondern auch Zeugen und Verdächtige ständig an, wenn ihm etwas gegen den Strich oder nicht schnell genug geht. Er hat aber trotzdem das Herz auf dem rechten Fleck. Bei diesem Fall erinnert Gaetano mich an einen Terrier, der sich in etwas verbissen hat. Dabei nimmt er auf nichts und niemanden Rücksicht und legt sich sogar mit seinem Vorgesetzten an.

Nicht nur Gaetano finde ich sehr authentisch beschrieben, sondern auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet. Der Schreibstil ist einfach, flüssig und sorgt für einen guten Lesefluss. Der Fall ist spannend, weist einige Wendungen auf und bleibt lange undurchsichtig. Letzteres nicht nur für mich, sondern auch für die Ermittler. Durch die detaillierten und bildhaften Beschreibungen von Neapel und seinen Bewohnern habe ich einen kleinen Einblick in diese Stadt bekommen können.

Mir hat dieser zweite Fall von Commissario Gaetano gut gefallen und ich werde ihn und Fabio Nola im Auge behalten.
gelungene Fortsetzung - lassen wir uns wieder durch Neapel treiben 2026-03-24 11:42:00
von ingri
Commissario Gaetano ermittelt wieder, und zwar wieder in einer bedeutenden Woche im Jahreskreis – Ostern steht vor der Tür. Um die Wogen in der etwas zerrütteten Familie zu glätten hat Commissario Gaetano zu Ostern Urlaub und plant diesen mit seinem pflegebedürftigen Bruder Aniello und seiner resoluten Nichte Carla auf der Familien Tenuta zu verbringen. Derweil fischt man eine Leiche aus dem Hafenbecken und Beppa Bellucci, vormals Streifenpolizistin, sieht sich mit ihrem ersten Fall konfrontiert. Rasch ist auch der Commissario am Fall beteiligt, um zu helfen und auch um aus der familiären Enge zu flüchten.

Wie schon im Vorgängerband taucht man auch hier tief in den Alltag von Neapel ein – nicht alles ist so schön wie die Postkartenidylle der Urlaubsprospekte glauben lassen mag. Es gibt ärmer Regionen, den Wunsch sich aus diesen zu befreien und fortan ein leichteres Leben der betuchten zu führen. Man spürt die Gegensätze von Neapel – traditionelle Fischer kämpfen mit Reichen um ihren Platz und Lebensstil am Hafen. Versucht in all dem Wandel den traditionellen Lebensstil und die Werte hochzuhalten.

Commissario Gaetano ist ein spezieller Charakter, teilweise nicht einfach für seine Kollegen, allerdings auch durch sein Leben in Neapel geprägt. Ein typischer Ermittler mit Ecken und Kanten, den man trotz allem rasch ins Herz schließen kann. Auch er hatte es nicht einfach, wie seine eigene Familiengeschichte zeigt. Exemplarisch steht er wohl für so viele Neapolitaner die es oft nicht einfach haben, in einer ärmeren aber durchwegs reizvollen Region Italiens und dennoch sehr stolz sind.
Der Erzählstil ist angenehm, bildlich und durchwegs humorvoll. Durch all die kleinen Episoden wie z.B. die Fischer am Hafen und die bildhaften Beschreibungen wird man rasch in die typische Atmosphäre Neapels gezogen.

Für mich definitiv ein empfehlenswerter Roman, der die lokalen Besonderheiten gut aufnimmt. Ich freue mich damit umso mehr auf meinen nächsten Neapel Urlaub.