Sing, wilder Vogel, sing
€ 25,70
Hardcover
versand- oder abholbereit in 48 Stunden
2024 Diogenes
368 Seiten
25 mm x 126 mm
Sprache: Deutsch
978-3-257-07309-6
Hauptbeschreibung
Die junge Honora war schon immer eine Außenseiterin in ihrem Dorf an der irischen Westküste. Es ist das Jahr 1849. Als die Hungersnot ihre Gemeinschaft mit brutaler Wucht trifft, schöpft sie genau aus ihrem Anderssein die Kraft zu überleben. Nachdem sie alles verloren hat, bricht sie auf nach Amerika, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Ihr Schicksal führt sie nach New York und bis in die Weiten der amerikanischen Prärie. Honora gibt nicht auf, ehe sie ihre Freiheit findet - und jemanden, der sie als das erkennt, was sie ist.
Verwandte Suchkategorien
Hardcover
2024 Diogenes
368 Seiten
25 mm x 126 mm
Sprache: Deutsch
Übersetzt von: pociao; Roberto de Hollanda
978-3-257-07309-6
Weitere verfügbare Ausgaben:
Autor
Jacqueline O'Mahony, geboren 1972 in Cork, Irland, begann schon früh zu schreiben und wurde mit 14 Jahren von der Zeitung 'Irish Examiner' als »Young Irish Writer of the Year« ausgezeichnet. Nach Studienjahren in Irland, Italien und den USA hat sie als Stylistin und Journalistin für 'Vogue' und andere Medien gearbeitet und 2015 an der City University ihren Master in Creative Writing absolviert. Sie wurde bereits für diverse Preise nominiert und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in London.
Hersteller: Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8, 8032 Zürich CH
E-Mail: info@diogenes.chHersteller: truepages UG (haftungsbeschränkt)
Sprecherstrasse 8, 8032 Zürich CHWestermühlstrasse 29, 80469 München DE
E-Mail: info@truepages.de




Freiheit
2024-11-22 20:11:00
Hintergrund der Handlung bildet die Doolough-Tragödie, die mir tatsächlich kein Begriff war und welche ich zunächst nebenher recherchieren musste. Die Einbettung in einen realen geschichtlichen Kontext hat mir gut gefallen und hat der Handlung noch etwas mehr Tiefe gegeben. Dabei ist die Handlung in verschiedene Teile eingeteilt, die mit leichten Zeitsprüngen Protagonistin Honora durch Etappen ihres Lebens begleiten. Dabei erlebt sie viele einschneidende und belastende, sicherlich auch traumatisierende Dinge, die sich teils immer wieder in ihr Bewusstsein schieben, von Honora aber stark in den Hintergrund ihrer Gedankenwelt geschoben werden. Immer voran steht ihr unbändiger Wille nach Freiheit, dem sie mit jeder Faser ihres Seins nachhängt.
Den Schreibstil in Übersetzung durch pociao und Roberto de Hollanda habe ich als sehr angenehm und flüssig zu lesen erlebt.
Letztendlich wollte ich dieses Buch gar nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Wochenendes ausgelesen.




Auf der Suche nach Zugehörigkeit
2024-11-17 20:45:00
Die junge Honora wurde von ihrer Geburt an, als etwas Außenstehendes behandelt. Als sie denkt, dass sie endlich angekommen ist, wird sie und ihr Dorf von einer unbeschreiblichen Hungerkrise getroffen. Als einzige Option sieht sie die Flucht in das freie Amerika. Doch wird dort ihr Leben anders? Oder wird sie immer weiter fliehen?
Trotz der schlichten Gestaltung gefällt mir das Cover sehr gut. Durch die Abbildung der Frau wird die Geschichte etwas greifbarer.
Die Themen finde ich wirklich sehr interessant. Ich wusste wirklich sehr wenig über die Hungerkrise in Irland um 1849 und die Überfahrt in die USA. Natürlich habe ich jetzt durch den Roman kein wirkliches Detailwissen bekommen, aber einen groben Überblick habe ich schon. Auch tabuisierte Themen wie die (gezwungene) Prostitution wurden umfassend aufgearbeitet, sodass man seine Sichtweisen durchaus erweitern kann.
Den Schreibstil finde ich großartig. Natürlich wird eine zeitgemäße Sprache verwendet, aber ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt.
Auch die Figuren empfinde ich als sehr umfassend ‚formuliert‘. Man hat einen guten Überblick über die Charaktere und man kann mit der Protagonistin sympathisieren und ihre Emotionen nachempfinden.
Der historische Roman ist interessant, da ich mich zum einen generell für diesen historischen Zeitabschnitt interessiere. Des Weiteren mag ich Romane, in denen eine Frau die Protagonistin ist.
Fazit: Ein wirklich toller historischer Roman, der die beschriebenen Ereignisse großartig aufarbeitet. Unbedingt lesen, wenn einem diese historische Epoche interessiert.




eine süffig zu lesende Geschichte
2024-11-11 19:44:00
Der Roman ist nicht hochliterarisch, jedoch war er für mich genau richtig an dem Wochenende, um darin abzutauchen.
Es geht um die Hungersnot in Irland um 1850 und wie die Hauptprotagonistin Honora, eine alleinstehende junge Frau, deshalb nach Amerika emigriert, um zu überleben. Aber auch dort meint es das Leben nicht gut mit ihr. Bereits als Kind war Honora eine Außenseiterin und wird es ihr Leben lang bleiben. Alles was sie möchte ist Freiheit und nie mehr hungern zu müssen.
Ich war richtig gefesselt von dieser kämpferischen, starken Frau, die trotz vieler Härten und Ungerechtigkeiten nicht aufgibt. Die reale historische Verknüpfung mit der Hungersnot in Irland und der fiktiven Honora finde ich sehr gelungen.