Das Gute leben

Das Gute leben

von Clemens Sedmak

€ 15,60

Hardcover

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Von der Freundschaft mit sich selbst. Im Erscheinungsjahr in Österreich wochenlang auf Platz 1 der GfK-Bestsellerliste Ratgeber
2015 Tyrolia
128 Seiten
184 mm x 113 mm
Sprache: Deutsch
978-3-7022-3468-3

Hauptbeschreibung

Gut lebt, wer das Gute lebtAnleitungen für das innere WachstumWenn man unser Leben mit einer Stadt vergleicht, so kann dieses Buch mit einem Stadtführer verglichen werden. Was sind die Sehenswürdigkeiten meines Lebens? Was zählt und was bleibt? Was sind unverzichtbare Bausteine für ein gutes Leben? Haben wir ein Leben oder leben wir ein Leben? Was möchte ich am Ende meines Lebens nicht bedauern müssen? Was verliere ich, wenn ich mein Leben verliere?Das Leben kann nicht nach einem vorgegebenen Lebensplan gelebt werden; es gibt Brüche, Krisen und stets die Möglichkeit eines Neuanfangs. Ein gutes Leben führt, wer das Gute zu leben versucht, sagt der Philosoph und Ethiker Clemens Sedmak. Und das Gute leben heißt auch, eine klare Richtung zu haben und das Leben als Weg zu sehen.Das Buch zeigt Wege auf für die Entwicklung von menschlicher Reife und für persönliches Wachstum. Es geht der Frage nach: Wie kann ich gut mit mir selbst auskommen? Und zeichnet Konturen der Freundschaft mit sich selbst."Die Kunst, mit sich selbst befreundet zu sein, beinhaltet, sich selbstzu kennen und sich selbst im Wachsen fördern zu wollen."Clemens SedmakTipps:Lebenskunst lebensnah vermitteltEin Geschenkbuch für sich selbstUnd ein passendes Geschenk für Geburtstage, Jahrtage oder Meilensteine im Leben


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Hardcover
Von der Freundschaft mit sich selbst. Im Erscheinungsjahr in Österreich wochenlang auf Platz 1 der GfK-Bestsellerliste Ratgeber
2015 Tyrolia
128 Seiten
184 mm x 113 mm
Sprache: Deutsch
978-3-7022-3468-3


Weitere verfügbare Ausgaben:

Autor

DDDr. CLEMENS SEDMAK, geb. 1971, ist Theologe und Philosoph. Er ist Professor für Sozialethik am King's College der Universität London und leitet das Zentrum für Ethik und Armutsforschung in Salzburg. Der Vater dreier Kinder ist Autor zahlreicher Bücher, die sich mit den Fragen nach dem Sinn des Lebens beschäftigen: u. a. veröffentlichte er gemeinsam mit Erzbischof Alois Kothgasser bei Tyrolia "Geben und Vergeben", "Quellen des Glücks" und "Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne" und bei Ecowin die Bücher "Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt" und "Jeder Tag hat viele Leben".

Hersteller: Verlagsanstalt Tyrolia Ges.m.b.H.
Exlgasse 20, 6020 Innsbruck AT
E-Mail: buchverlag@tyrolia.at

2015-07-30 13:50:00
Ein kleines Buch, in dem das Gute groß geschrieben wird: Es geht nicht in erster Linie um ein gemütliches Dasein, sondern um verantwortungsvolles, erfülltes Leben, das auch Tränen und Verwundungen annehmen kann. Sedmak, Theologe und Philosoph, bringt viele ermutigende Beispiele, am berührendsten das von Issa Grace, die nur 290 Tage lebte und doch viel Wunderbares auslöste. Wohl auch in jenen, die zu diesem anregenden Buch greifen.
Zwei Wege zum guten Leben 2015-07-17 12:27:00
Für den Autor ist es nicht selbstverständlich, ein gutes Leben zu leben. Welche Möglichkeiten sieht er, dieses Ziel zu verwirklichen?
Ein erster Schritt wäre, den Umgang mit sich selbst - er nennt ihn "Freundschaft mit sich selbst" - täglich zu überdenken (7). Diese Selbstkontrolle meint aber nicht nur, zu akzeptieren wer man ist und wo man seinen "Platz im Leben" (69) fand, vielmehr sollte diese Freundschaft, die, so sagt der Mönch Thomas Merton, "eines der Hauptwerkzeuge des Hl. Geistes ist" (43), immer aufs Neue um ihres Wachstums willen gepflegt werden. Ihr instrumenteller Charakter äußert sich in der Suche nach dem Guten schlechthin. Hier beginnt der zweite Schritt auf dem Weg zum guten Leben.
Auf die Frage, was das Gute sei, antwortet der Autor z.B.: "das Gute ist das, wofür es sich zu leben (sterben, leiden) lohnt" (49). Gleichzeitig räumt er aber auch ein, dass das Gute ganz individuell empfunden werden kann (ebd.). Daher hat die Option "das Gute leben" für jeden Menschen eine besondere Bedeutung.
Der Autor erwähnt nun auch Gefahren, die der Option entgegen stehen, lässt man sie zu. Er zitiert Johannes Cassian (5. Jahrhundert), der diese Gefahren "Fehlhaltungen der Seele" nennt (88). Cassian denkt an Stolz, Gier, Zorn, Maßlosigkeit (ebd.) Somit wird deutlich, wie verletzbar das Gute ist.
Der Wunsch nach einem guten Leben wird also vom Willen eines jeden Menschen beeinflusst. Erst gegen Ende des individuellen Lebens, rückschauend, kann gesagt werden, ob "die kleine Weile" ein gutes Leben war.
Es gelang dem Autor, seine Leser darauf hinzuweisen, was seiner Ansicht nach für ein gutes Leben bedeutsam ist: Die Freundschaft mit sich selbst und das Gute zu suchen und zu verwirklichen - diese beiden Momente sind für ihn unabdingbare Bausteine.