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Tati, erzähl

Tati, erzähl

von Wilhelm Makkay

€ 19,95

Hardcover

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Erinnerungen - gesammelt für meinen Sohn Peter Maffay
2019 Carl Ueberreuter Verlag
144 Seiten
227 mm x 210 mm
978-3-8000-7723-6

Langtext

Wilhelm Makkay ist der Vater von Peter Maffay und blickt auf ein langes und ereignisreiches Leben zurück. Er erzählt auf berührende Art und Weise von dem wechselhaften Geschick seiner Familie, die sich in ihrer ursprünglichen Heimat Siebenbürgen/Rumänien in politisch turbulenten Zeiten immer wieder bewähren musste. Der kleine Peter wächst in einem liebevollen Umfeld auf, die Familie ist jedoch der Unterdrückung durch das Regime ausgesetzt und beschließt schließlich, sich ins Ausland abzusetzen. 1963 ist es dann so weit: Wilhelm bricht mit seiner Frau und seinem inzwischen halbwüchsigen Sohn Peter in die Freiheit auf. Die Familie findet eine neue Heimat in Bayern, wo Peter bald seine erste Band gründet. Der Adressat von Wilhelm Makkays Geschichten ist sein Sohn Peter, den er auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt.


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Hardcover
Erinnerungen - gesammelt für meinen Sohn Peter Maffay
144 Seiten
227 mm x 210 mm
2019 Carl Ueberreuter Verlag
ISBN 978-3-8000-7723-6

Autor

Makkay, Wilhelm Wilhelm Makkay, 1926 geboren in Kronstadt/Rumänien, besuchte eine deutsche Schule und absolvierte eine Lehre zum KFZ-Mechaniker. Im Alter von 17 Jahren meldete er sich zur Ausbildung zum Flugzeugführer bei der deutschen Luftwaffe. Nach amerikanischer Kriegsgefangenschaft kehrte er 1945 wieder in seine Heimat zurück, die er später als politisch Verfolgter wiederum verließ. Er siedelte sich mit seiner Familie in Deutschland an, wo er bis zu seiner Pensionierung als Konstrukteur für Gerätetechnik im medizinischen Bereich arbeitete.

Eine Familiengeschichte - liebevoll erzählt 24. April 2019
Tati, erzähl/Wilhelm Makkay/5 Sterne

„Tati, erzähl“ – mit diesen Worten hat der junge Peter Maffay seinen Vater Wilhelm Makkay häufig dazu gebracht Geschichten aus der alten Heimat Rumänien zu erzählen. Nun lässt uns Wilhelm Makkay auch an dieser Familiengeschichte teilhaben.

In eindringlichen, aber einfühlsamen Worten schreibt er über das Schicksal seiner Familie, die einst in der Donaumonarchie, in Siebenbürgen, lebte. Von Großvater Egon, der sowohl im Ersten als auch im Zweiten Weltkrieg diente und der später nach Amerika ausgewandert ist. Von der unvorstellbaren Armut in der Zwischen- und Nachkriegszeit, von den Schikanen des kommunistischen Regimes und den Schwierigkeiten, die die Makkays haben, weil sie deutschstämmig sind.

Als Sohn Peter vierzehn ist, gelingt endlich die Ausreise nach Deutschland – und auch hier wieder: Anfangs bittere Armut, die mit Fleiß nach und nach überwunden werden kann.

Meine Meinung:

Dieses Buch erzeugt Gänsehaut. Es erzählt von Hoffnung, von Schikanen, aber auch von Trauer über das Zurücklassen. Besonders berührend finde ich die Stellen, in den Peter Maffay die Stätten seiner Kindheit wieder sehen will und der Vater nicht mitkommen will. Seine Blickrichtung ist nach vorne gerichtet und nicht nach hinten. Dennoch lässt er sich auf die Reise ein – sehr emotional.

Der Schreibstil gefällt mir gut. Viele Fotos aus dem privaten Archiv ergänzen diese Familiengeschichte. Als Tüpfelchen auf dem i, verrät uns die Familie einige Schmankerl-Rezepte aus Rumänien. Die verleiten einen, diese Gerichte nach zu kochen, obwohl und vielleicht gerade deshalb, weil sie einfache Speisen sind.

Fazit:

Eine gut erzählte Familiengeschichte, der ich gerne 5 Sterne gebe.